Museum des Kalten Krieg: Langelandsfort

Mitten in der Idylle auf Langeland liegt ein Relikt des kalten Krieges. Hier wurde Anfang der 50er Jahre das Langelandsfort erbaut und u.a. mit vier 150 mm Kanonen und 12 Bunkern ausgestattet. Von hier aus überwachten die Dänen während des Kalten Krieges die Aktivitäten des Warschauer Paktes im westlichen Teil der Ostsee.

Heute hat das Langelandsfort eine ganz neue Aufgabe, nämlich die Geschichte des Kalten Krieges zu erzählen.


MIG 23 på Langelandsfortet

Erleben Sie z.B. die besondere Atmosphäre im U-Bootes ”Springeren”. Oder schauen Sie sich die ausgestellte MiG-23 an, eines der legendären sowjetischen Kampfpflugzeuge. Als einziges Museum in Skandinavien beherbergt das Langelandsfort außerdem ein komplettes Segment der Berliner Mauer.

Spy Stories

Spionage - und tragische Dopingopfer

In den Ausstellungen werden dramatische Geschichten erzählt aus einer Zeit, als die Welt zweigeteilt war. Hier trifft man z.B. die ostdeutsche Sportlerin, die Opfer von Zwangsdoping wurde um Medaillen für die DDR zu gewinnen. Ausgestellt ist auch ein Exemplar des ostdeutschen BlücherOrdens, der nicht-vergebenen Kriegsauszeichnung der DDR.

In the event of war

Im Falle eines Krieges

Wäre der Kalte Krieg tatsächlich warm geworden, hätte das dänische Staatsfernsehen aus einem gesicherten Bunker gesendet: Die Einrichtung dieses Bunkers ist nun im Langelandsfort zu sehen und erzählt gemeinsam mit einem Notkrankenhaus die Geschichte des zivilen Katastrophenschutzes in Dänemark.


Sonderausstellungen

Die Dänische Heimwehr
Jubiläumsausstellung

Die Kampfschwimmer 
Eine Einheit der dänischen Marine

Ausstellung eines britischen Ferret Scout Car
Während des Kalten Krieges wurden Fahrzeuge von diesem Typ von den britischen Truppen für die Patrouille an der Mauer in Berlin eingesetzt.